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Letzte Änderung: 23.06.2011 |
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| Einführung | Literatur |
| Schon seit Jahren betreib ich
Freizeitsport (Laufen, Radfahren, Schwimmen und Fitnesstraining), wenn anfangs auch nicht
regelmässig, bevor ich mich seit 1998 intensiver mit dem Laufen beschäftige. Vor dieser Zeit interessierten mich aber weniger Dinge wie Puls,
Lauftempo, etc. sondern ich wollte mich eigentlich nur austoben und dies nach dem Motto
"je schneller, desto besser". Eine weitere Erfahrung war, als ich erstmals 1998 meinen
neu erworbenen Pulsmesser ausprobierte. Nach den Empfehlungen des Herstellers ermittelte
ich die aerobe Zone und stellte entsprechend die Ober- und Untergrenze ein. Ich empfehle jeden Laufbegeisterten den Puls regelmässig mit dem Pulsmesser zu kontrollieren um darüber sein richtiges Lauftempo zu finden. Im September 1998 spielte ich dann erstmals mit dem Gedanken einen Marathon zu laufen. Bis Ende November lief ich dann noch an den Wochenenden einige kleinere Trainingseinheiten, bevor ich mich in die obligatorische Winterpause verabschiedete.
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1999 - mein 1. Marathon,
viele Erfahrungen, aber auch schmerzhafte Erinnerungen, so kann man in Kurzform das Jahr
1999 beschreiben Im Frühjahr 1999 wurde wieder der Ergeiz in mir geweckt einen Marathon zu laufen. Insgeheim liebäugelte ich mit dem Regensburg-Marathon. Also fing ich im März, mit zwei bis drei wöchentlichen Trainingseinheiten über jeweils 10 bis 20 Kilometer, intensiver an zu trainieren. Da ich es in kürzester Zeit schaffte bereits Trainingsläufe von 20 Kilometern zu laufen (auch wenn ich danach geschafft war), war ich über meinem Trainingsfortschritt positiv überrascht. Alles lief super bis Anfang Mai, wo mich plötzlich Schmerzen im Kniebereich bremsten. Somit war erstmal eine Zwangspause angesagt und das Debüt einen Marathon zu laufen gestrichen. Da ich bei meinen Läufen schon öfters Erwin getroffen hatte
und mittlerweile seine langjährigen Erfahrungen kannte, wandte ich mich eines Tages an
Erwin um einige Lauftipps zu erhalten. Bei unserem Gespräch ging es u. a. um Nachdem ich bisher meine Schuhe mehr nach Design und Preis
ausgewählt hatte, suchte ich erstmals ein Sportfachgeschäft fürs Laufen auf, wo per
Videoanalyse am Laufband die richtigen Laufschuhe für meinen Laufstil gefunden wurden.
Zudem suchte ich auch einen Orthopäden auf. Als ich Anfang Juni mittlerweile wieder schmerzfrei und
intensiver mit den Training anfangen konnte, plante ich mein Debüt für den
Berlin-Marathon im September. So absolvierte ich pro Woche drei bis vier Läufe bei einer
wöchentlichen Kilometerleistung von rund 40 bis 55 Kilometer, bis Anfang August das
nächste Übel auftrat. Als dann am 26. September 1999 der Startschuss zum Berlin-Marathon fiel, dachte ich zwar, ich wäre wieder fit, aber nach rund 30 km merkte ich, dass mein Körper noch leicht geschwächt war und deshalb war ich letzlich glücklich als ich mit 4:08 ins Ziel einlief, obwohl ich mir eine Zeit unter vier Stunden vorgestellt hatte. Deshalb war ich letzlich auch erstmal entäuscht und gab gleich meinen Lauf-Chip wieder ab, denn einen Marathon wollte ich nie mehr laufen. Hier sei nochmals ausdrücklich darauf hingewiesen,
dass man für einen Marathon körperlich fit sein sollte und sich keinen Gefallen macht,
wenn man sich halbkrank oder unvorbereitet zum Start begibt. |
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